Diamantenservice

 

No pressure – No diamonds

 

Ob in der Lünet­te an einer Arm­band­uhr oder in der Fas­sung eines Rings sor­gen Dia­man­ten dafür, dass Ihr per­sön­li­ches Schmuck­stück von Glanz geprägt ist. Hält man sich vor Augen, welch natür­li­ches Phä­no­men hin­ter der Ent­ste­hung eines Dia­man­ten steckt, wird einem erst bewusst, wie fas­zi­nie­rend die klei­nen Edel­stei­ne eigent­lich sind.

Bereits vor mehr als Mil­lio­nen von Jah­ren ent­stan­den die uns heu­te bekann­ten Dia­man­ten im Inne­ren unse­res Pla­ne­ten.  Doch erst vor cir­ca 100 Jah­ren began­nen die ers­ten Men­schen in Afri­ka aktiv danach zu gra­ben. Sowohl der im Inne­ren herr­schen­de Druck als auch vul­ka­ni­sche Erup­tio­nen haben im Lau­fe der Geschich­te dafür gesorgt, dass wir heu­te die aus kris­tal­li­sier­tem Koh­len­stoff bestehen­den Edel­stei­ne an unse­ren Schmuck­stü­cken bewun­dern kön­nen. Die Ent­ste­hungs­ge­schich­te von Dia­man­ten wider­spie­gelt sich eben­so in deren Namens­ge­bung. Der uns heu­te bekann­te Begriff “Dia­mant” (in Eng­li­schen “Dia­mond”) wird aus dem grie­chi­schen Wort “Ada­mat” abge­lei­tet, des­sen Bedeu­tung wort­wört­lich mit “unbe­zwing­bar” über­setzt wer­den kann. 

Die Eigen­schaf­ten eines ech­ten Dia­man­ten wer­den von den vier C´s bestimmt: Cla­ri­ty, Cut, Carat und Color. Dabei steht Carat für das Gewicht, Color für die Far­be, Cla­ri­ty für die Rein­heit und Cut für den Schliff eines Dia­man­ten. Uns als Juwe­lier ist es beson­ders wich­tig, dass die ver­wen­de­ten Dia­man­ten auch das fünf­te C besit­zen: Con­flict. Sie reprä­sen­tiert die Kon­flikt­frei­heit bei Dia­man­ten und ver­mei­det, dass die Edel­stei­ne ille­gal geschürft wur­den. Erst, wenn ein Dia­mant all die­se Eigen­schaf­ten mit sich führt, ist er in unse­ren Augen gänz­lich rein.

 

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Clarity – Reinheit

Wie oben bereits beschrie­ben, ent­ste­hen Dia­man­ten durch immensen Ein­fluss von Druck im Inne­ren der Erde. Hin­zu kom­men eben­falls die vor Ort herr­schen­den Tem­pe­ra­tu­ren, die schluss­end­lich für die For­mung der Edel­stei­ne ver­ant­wort­lich sind.  Der gesam­te Pro­zess wird in der Fach­spra­che als Kris­tal­li­sie­rungs­pro­zess bezeich­net. Die­ser ist wie­der­um für die Ein­schlüs­se, also der Rein­heit eines Edel­steins, zustän­dig. In Zusam­men­hang mit Dia­man­ten spricht man von Rein­heit, wenn sich kei­ne klei­nen Ein­schlüs­se, soge­nann­te schwar­ze Punk­te, im Edel­stein befin­den. Umso weni­ger Punk­te, umso höher die Rein­heit des Dia­man­ten. Erzielt und Geprüft wird dies mit­hil­fe von Lupen in mehr­fa­cher Ver­grö­ße­rung.  Ins­ge­samt exis­tie­ren elf Kate­go­ri­en in wel­che die Rein­heit eines Dia­man­ten ein­ge­teilt wer­den kann. Unten sehen Sie zwei Bei­spie­le von Rein­heit. Der lin­ke Dia­mant besitzt dabei die Kate­go­rie “Intern­al­ly Flaw­less (IF)”, bei der man auch von Lupen­rein­heit spricht und der rech­te “Small Inclu­si­ons (SI)”, da hier klei­ne Ein­schlüs­se zu erken­nen sind. Las­sen Sie sich jedoch von der Gra­fik nicht täu­schen, denn mit dem blo­ßen Auge las­sen sich die­se Unrein­hei­ten nicht erkennen.

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Cut – Schliff

Wie es der Name bereits ver­rät, steckt hin­ter die­sem Begriff der Schliff eines Dia­man­ten. Die­ser ist gleich­be­deu­tend mit dem Glanz und dem Strah­len eines geschlif­fe­nen Edel­steins. Wert­voll ist der Schliff vor allem, da er der ein­zi­ge Arbeits­schritt an einem Dia­man­ten ist, der direkt und allein vom Men­schen beein­flusst wird. Erst mit dem Schliff wird das Zusam­men­spiel zwi­schen Natur und mensch­li­chem Hand­werks­ge­schick voll­endet und ver­leiht den Dia­man­ten ihr bekann­tes Strah­len im Licht.

 

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Carat – Gewicht

Spricht man über Dia­man­ten, fällt ver­mut­lich am häu­figs­ten der Begriff “Carat”. Doch wofür steht die­ser Begriff und wel­che Eigen­schaf­ten ste­cken dahin­ter? Wie bereits erwähnt, steht im Deut­schen der Begriff für das Gewicht eines Dia­man­ten. Aus die­sem Grund sind auch Dia­man­ten mit einem hohen Carat-Wert wert­vol­ler, da die­se ein höhe­res Gewicht besit­zen. Dabei ent­spricht ein “Carat”, im Deut­schen Karat, dem Wert von 0,2 Gramm. In der Welt der Dia­man­ten steht daher die Maß­ein­heit Karat für das ver­läss­li­che Gewicht eines Dia­man­ten. Aller­dings muss bedacht wer­den, dass neben der Grö­ße auch die Qua­li­tät eines Dia­man­ten eine wich­ti­ge Rol­le für die Preis­bil­dung spielt. Dem­nach kann ein klei­ner Dia­mant von 0,50 ct bei­spiels­wei­se wert­vol­ler sein als ein Dia­mant mit 2.00 ct.

 

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Color – Farbe

Dia­man­ten gibt es in fast allen Far­ben. Zumeist ist die Far­be des Dia­man­ten auf des­sen natür­li­che Far­be zurück zufüh­ren. Jedoch ist wohl die bekann­tes­te und wohl ver­brei­tes­te Far­be von Dia­man­ten die Far­be Weiß. Im Reich der Dia­man­ten spricht man in solch einem Fall davon, dass der Dia­mant farb­los ist. Wie auch bei der Rein­heit wird eben­so die Far­be eines Dia­man­ten kate­go­ri­siert. Begin­nend von “D” für ein außer­ge­wöhn­li­ches Weiß führt die inter­na­tio­nal eta­blier­te Bewer­tung bis zu “Z” für eine getön­te Farbe. 

 

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Hilf­rei­che Tipps zur Pfle­ge Ihrer kost­ba­ren Dia­man­ten fin­den Sie hier.

Wir bera­ten Sie ger­ne in der Wahl Ihres per­sön­li­chen Diamanten.

Ihr Team von Juwe­lier Mayer